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[Dev] Transport, Fahrzeuge und Straßen

Letzte Woche haben wir über WYSIWYG – What you see is what you get (Du bekommst, was du siehst.) gesprochen. Dabei haben wir das eine oder andere gelernt. Die wichtigste Erkenntnis war, dass man sieht, wo sich die einzelnen Güter in der Welt befinden. Das bedeutet natürlich auch, dass man diese Güter an verschiedene Orte transportieren muss. In den frühen Phasen werden die Güter von Trägern von einem Ort zum anderen befördert, die Träger können jedoch nur jeweils ein Gut tragen.

Eingangs ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass die Wirtschaft effizient funktioniert. Das bedeutet, dass man Gebäude, die zusammengehören, nah beieinander errichtet. Das erleichtert es den Trägern, die Güter von einem Ort zum nächsten zu transportieren. Da man nur über eine begrenzte Anzahl Träger verfügt, sollte man dafür sorgen, dass sie ihre Zeit effizient nutzen. Dadurch kann man nämlich Träger, die man nicht benötigt, zu Soldaten und Handwerkern ausbilden. Im Folgenden seht ihr eine frühe Produktionskette. Wir haben Kupfer gefunden, eine Reihe von Kupferminen um das Vorkommen platziert und einen Werkzeugmacher sowie das Gildehaus gebaut, um gleich nebenan neue Handwerker auszubilden.

Dadurch werden die Wege für die Träger möglichst kurz gehalten. Sie müssen nur das Kupfer in der Mine abholen und es ein paar Meter bis zum Werkzeugmacher bringen. Der Werkzeugmacher verarbeitet das Kupfer zu Werkzeug. Die fertiggestellten Werkzeuge werden dann abgeholt und zum Gildehaus gebracht, wo neue Handwerker ausgebildet werden können.

Wie man auf den Screenshots sehen kann, finden die Träger ihren Weg zu den Produktionsstätten auch ohne Straßen. Wenn man sie beobachtet, sieht man wo sie entlanggehen und erkennt ihre bevorzugte Route. Wenn ihr jetzt Straßen bauen möchtet, haben wir drei verschiedene Arten für euch im Angebot.

Da wir bisher noch keine fortgeschrittenen Materialien gefunden haben, können wir nur einen breiten Pfad bauen. Straßen haben den Vorteil, dass sich unsere Siedler schneller fortbewegen. Je besser die Straßen sind, desto schneller transportieren unsere Siedler ihre Güter. Fahrzeuge haben dieselbe Geschwindigkeit wie die Träger, aber sie sind in der Lage, mehrere Güter zu transportieren, was zwei Vorteile bietet: Der erste ist offensichtlich, da dadurch weniger Siedler zum Gütertransport benötigt werden. Der zweite Vorteil ist ein erhöhter Güterumschlag, was bedeutet, dass die Menge an Gütern, die einen Ort zu einer bestimmten Zeit passieren können, höher ist. Das kann wichtig sein, wenn es auf eurer Transportroute eine Engstelle gibt, etwa einen Bergpass, der die Anzahl Güter begrenzt, die ihr von der einen auf die andere Seite bringen könnt.

Es gibt drei verschiedene Arten von Karren: Handkarren, Eselkarren und Ochsenkarren. Für den Eselkarren sind Schotterstraßen erforderlich, aber dafür transportieren sie bis zu fünf Güter gleichzeitig. Ochsenkarren benötigen gepflasterte Straßen, können jedoch bis zu acht Güter transportieren. Um solche Fahrzeuge bauen zu können, benötigt man einen Wagner und einen Radmacher.
Denkt daran: Je mehr Träger und Fahrzeuge ihr habt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Verkehrsstau kommt.
Verkehrsstaus entstehen, wenn man viele Güter von einem Ort zu einem anderen transportieren muss. Falls es unterwegs eine Engstelle gibt, haben die Leute möglicherweise Schwierigkeiten, voranzukommen.

Dieser Bergpass erschwert es unseren Siedlern, ihre Güter zu transportieren, ja sogar ihren Zielort zu erreichen. Wir könnten ein paar Holzfällerhütten errichten, um die Bäume zu fällen und eine Umgehungsstraße zu bauen oder wir könnten die Straße zu einer Pflasterstraße für Ochsenkarren verbessern. Schließlich hätten wir noch die Möglichkeit, die fehlenden Güter auf der anderen Seite des Bergpasses zu produzieren, um den Verkehr zu verringern. Es gibt immer Möglichkeiten eure Wirtschaft effizienter zu gestalten.

Wollt ihr eure Siedlung besser organisieren, habt ihr die Möglichkeit, verschiedene Rastplätze zu errichten. Rastplätze helfen, die Wirtschaft noch effizienter zu verwalten. Anstatt all eure kleinen Helfer getrennt über die Insel zu verteilen, müsst ihr dafür sorgen, dass euren geschäftigsten Hauptorten genug Hilfe zur Verfügung steht, sobald sie diese benötigen.

Rastplätze für eure Träger sind Orte, an denen sie sich treffen und auf Aufgaben in der Gegend warten. Dasselbe gilt für den Treffpunkt für Eselkarren. Sie haben dort einen Ort zum Faulenzen, wo sie auf die nächste Güterlieferung warten. Und die kann jederzeit anstehen. Wenn ihr beispielsweise mehrere Militäreinheiten rekrutiert, müssen schnell Güter herangeschafft werden.

Eisenerz und Kohle müssen zur Eisenschmelze gebracht werden. Das fertige Eisen muss dann zum Waffenschmied transportiert werden, der daraus Waffen herstellt, die ihren Weg in die Kasernen der neuen Rekruten finden müssen.

Falls sich ein Rastplatz in der Nähe befindet, müssen die Träger nur kurze Wege zurücklegen, um diese Güter abzuholen. Ansonsten müssten sie aus der Ferne anreisen, was zu einer Verzögerung oder gar zu einem Verkehrsstau führen und euer Schicksal besiegeln kann.

Es gibt noch einen interessanten Aspekt hinsichtlich der Logistik. Der Ort, an dem ein Gebäude errichtet wird, ist auch von Bedeutung, denn einige Gebäude nehmen 2 Güter auf und geben 1 Gut ab oder umgekehrt. Ein Beispiel: Eine Schmelze erhält Kohle + Erz zur Produktion von Eisen. Abhängig vom Ort kann der Spieler beeinflussen, wie lange diese Güter transportiert werden und dafür sorgen, dass der Verkehr an Engpässen nicht zu stark wird. Wenn man beispielsweise Eisen auf der Seite produziert, wo die Kohle und das Erz abgebaut werden, muss nur das fertige Eisen (die Hälfte der Transportmenge) durch das Nadelöhr transportiert werden.
Um es noch einmal zusammenzufassen, in Die Siedler kann man drei verschiedene Arten von Straßen bauen, Fahrzeuge einsetzen oder Rastplätze für seine Träger einrichten. Alle diese drei Optionen machen eure Wirtschaft effizienter. Auch wenn es auf den ersten Blick wie eine Nebensächlichkeit erscheint, wenn man alles drei miteinander verbindet, ergibt sich eine große Wirkung.

Lasst uns in den Kommentaren wissen, was ihr davon haltet. Baut ihr am liebsten Straßen? Plant ihr Dinge gerne im Voraus? Vielleicht haltet ihr das Spiel sogar gerne an, seht euch um, und beginnt dann, Gebäude zu platzieren? Oder liebt ihr die Freiheit und bevorzugt einen eher „chaotischen“ Spielstil? Lasst es uns wissen. Wir würden gerne von euch hören.

40 Kommentare

  1. The_Crow_

    Das ist meiner Meinung nach ein gelungenes System umd ein sehr guter Blog. Das mit den Staus sieht ein wenig komisch aus aber man sollte es nicht zu sehr darauf setzten dass es häufig vorkommt, denn es wurde ja gesagt das die Siedler auch ohne Straßen voran kommen. Dies würde bedeuten sie könnten solche Staus einfach umgehen indem sie frei über die Grasflächen laufen 🙂

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  2. Hightension

    Wenn die Straßen optional sind, ist das ne schöne Sache. Für mich wäre es nur unlogisch, wenn sich solche Staus auch auf Straßen bilden, die nicht von Gebirge umgeben sind. Da sollten Siedler einfach drumherum laufen.

    Mir gefiel es, wie sich Pfade bei Siedler 4 gebildet haben

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  3. NeXuS

    Hi,

    ein genialer Beitrag, ich freue mich sehr, dass es endlich wieder ein neues Siedler gibt. 🙂

    Aber direkt erstmal eine andere Frage die – zugegeben – nichts mit dem aktuellen Blogeintrag zu tun hat. :-/

    Welche Pläne habt ihr bezüglich Modding?
    Ich bin vor langer Zeit auf das Spiel factorio gestoßen und habe mir vor allem deren Modlandschaft einmal genauer angesehen. Und ich muss sagen ich bin begeistert!

    Da Modintegration aber nur (gut) funktioniert, wenn es möglichst früh im Konzept auftaucht, möchte ich auch direkt sehr früh nachfragen.

    Eine schöne Möglichkeit wäre, wenn es einen Modordner im Spiel gibt, wo man eigene Modelle, Sprites, etc… einfach integrieren könnte. Ich denke gerade die Möglichkeit weitere Völker, Waren und Rezepte ins Spiel zu integrieren würde einen sehr großen Reiz ausüben. 😉

    Ich freue mich schon auf die nächsten Beiträge (verdammt, jetzt habe ich neben Anno noch einen Pflichtkauf…)

    Grüße
    NeXuS

  4. Eristoffer

    Und was ist wenn bei einem Stau der Weg durch die Wiese am schnellsten wäre?

  5. Sauerbraten95

    Ich finde die Kombination von Trägern und optionalen, ausbaubaren Straßen ebenfalls gelungen. Denn es ist jedem selbst überlassen, wie sehr man sein Transportwesen optimieren möchte. Auch dass Träger nicht mehr bei Wind und Wetter an ihrem Platz verharren trägt zu einem organischeren und lebendigeren Spiel bei und erhöht die Komplexität. Mir ist insbesondere aufgefallen, dass Träger sogar interagieren, also sich gegenseitig begrüßen. Das verleiht dem Spiel noch einmal deutlich mehr Lebendigkeit als wenn sie nur mit dem Spieler reden. Vielleicht kann man so auch Zeuge eines unterhaltsamen Dialogs werden …

    Ich plane vor allem, welche Gebäudekombinationen bei geringem Ressourcenaufwand eine effiziente Wirtschaft ergeben. Was den Ort betrifft, so achte ich schon darauf, dass abhängige Gebäude nahe beieinander sind, ohne jedoch Transportweglängen explizit zu optimieren. Mir gefällt die Möglichkeit, Straßen mehrfach ausbauen zu können, um so kurze Wege unter Beibehaltung umliegender Gebäude stärker nutzen zu können.
    Bauen im Pausenmodus begrüße ich prinzipiell, ich war allerdings bisher noch nie in der Lage, dass Siedler in einfacher Geschwindigkeit zu schnell war.
    Am Transportwesen von Siedler 7 hat mich sehr gestört, dass viele Güter trotz mehrerer Lagerhäuser und Alternativrouten nur schwer über lange Strecken transportiert werden konnten.

  6. sunny-u7

    Gefällt mir ganz gut, was ich hier zum Wegesystem gesehen und gelesen habe. Die Rast- und Sammelplätze halte ich auch für eine gute Idee. Wie ist es eigentlich mit den Eseln und Ochsen, ich hoffe die müssen extra gezüchtet werden, so wäre es auf jeden Fall stimmig für die Herstellung.
    Alles in allem bin ich weiterhin sehr optimistisch was das neue Siedler betrifft. Bin schon gespannt, auf die nächsten Infos und hoffentlich geht’s bald los mit dem Testen, da wäre ich natürlich sehr gerne dabei. 🙂

  7. Feichti

    Wow, wieder ein super Beitrag!

    Ich würds noch schön finden, wenn bei viel belaufenen Wegen das Gras verschwindet.
    Also wie ein kleiner Trampelpfad.
    Dieser soll jedoch verschwinden wenn z.B.: das Feld einer Getreidefarm genau dort platziert wird. Und die Siedler sich dann einfach einen neuen Pfad suchen.

    Ich Baue einfach immer drauf los, ohne viel Planung, soll aber trotzdem hübsch werden. Bräuchte daher keine Pause funktion.

    Wisst ihr schon, wann wieder ein Beitrag über Community Fragen kommt? (Hab da ja noch eine recht spezielle 😉 )

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  8. IppoSenshu

    Erstmal muss ich sagen das die Videos optisch (besonders die Landschaft) sehr schön aussieht, das gefällt mir. 🙂
    Endlich gibt es wieder ein klassisches Wegesystem und ich freue mich, das es wieder viel zu optimieren und beachten gibt.

    Die Idee mit den Rastplätzen finde ich übrigens genial! Die Güter für das Militär benötige ich ja nicht ständig, sondern nur auf Abruf. Wird es auch die Möglichkeit geben, Betriebe so einzustellen, das sie Waren erst dann produzieren, wenn sie benötigt werden?

    Zur Frage: ich würde (wenn es der Platz) zulässt, einfach noch eine Entlastungsstraße bauen. Natürlich würde ich Betriebe, die voneinander abhängen, auch zusammen bauen. Straßen ausbauen? Naja, kann mir vorstellen, dass das teuer werden kann, diese Option würde ich nur wählen, wenn man nur eine Straße bauen kann (über einen Berg z.B.).

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  9. Martin764

    Das neue Straßensystem gefällt mir sehr gut. Am Anfang kann man sich erstmal in Ruhe um die Siedlung kümmern und später kann man das ganze dann durch die Straßen optimieren.

    Ein paar Fragen hätte ich aber noch.

    1. Werden die Straßen beim ausbauen auch breiter? Wenn ja muss man immer aufpassen genügend Platz zu lassen. Ansonsten hat man das Problem wie bei diversen Citybuilder Spielen, dass man alle Gebäude abreißen und ein Kästchen weiter neubauen muss, um die Straße ausbauen zu können.

    2. Benötigen die Zugtiere auch Nahrung wie die Siedler und weigern sich ggf weiterzuarbeiten wenn sie nichts bekommen?

    3. Wenn man zwei Straßen parallel nebeneinander baut werden dann beide zu je 50% genutzt oder versuchen alle Siedler über die eine zu gehen, weil die ja ein Minibisschen kürzer ist?

    4. Wenn es sich auf einer Straße staut und es einen anderen Weg zum Ziel gibt, der jedoch länger ist, nehmen die Siedler diese Umleitung, bei der sie weiter laufen müssen, aber schneller sind? Oder stellen sie sich lieber in der Schlange an und warten bis sie durch den Stau sind?

    Einen Pausenmodus, in dem man auch bauen kann, würde ich sehr begrüßen.

    Ansonsten kann ich nur sagen weiter so! Alles was ich bisher gesehen habe sieht Klasse aus. Ich freue mich schon auf den nächsten Blog. Es wäre schön, wenn bald das Nahrungssystem im Detail betrachtet wird.

    Weiterhin frohes Siedeln
    Martin

  10. krandi

    Wie viele Waren können denn Handkarren transportieren? 3?

    Als nächstes wünsche ich mir mehr Infos über die beiden Rohstoffe Holz und Stein.

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  11. Eristoffer

    Das mit den Straßen, Wegen und Karren find ich richtig schön 🙂
    Dass Staus durch vieles Gewusel ausgelöst wird find ich auch toll, nur find ich’s ehrlich gesagt komisch, dass sich alle Siedler brav hinten anstellen xD

    Also bei Esel- und Ochsenkarren versteh ich das ja, aber bei einem einzelnen Träger sieht es finde ich echt komisch aus.
    Könnt ihr das nicht noch anderes darstellen?

    Vielleicht etwas mehr „Chaos“ bei einem Stau als geordnetes Anstellen?

    Was sagt die Community dazu?

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  12. DKvF

    Wenn ich mich recht entsinne waren ja Fahnen nicht wieder geplant als Wegpunkt auf den Straßen wie bei den ersten teilen?

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  13. DerSpendertv

    So jetzt hab ich endlich Zeit auch ein Kommentar zu hinterlassen. Da habt ihr euch ja richtig was tolles ein fallenlassen. Das ist für mich bis jetzt das beste Update da es für mich die meisten Neuerungen bringt. Vor allem hab ich mich über die kleinen Videos gefreut. Wunderschön animiert und so süß Detailreich.

    Die Idee mit den Rastplätzen finde ich genial. Bin dann aber auch gespannt wie aufwendig das herstellen der einzelnen Komponente für die Transportkarren ist. Das mit den Staus finde ich auch gelungen und ulkig wie die sich in der Warteschlange anstellen. Mögliche Staus sind wichtig um das Spiel interessant zu machen und weiteren Ausbau der Logistik voran zu treiben. Die Möglichkeit die Wege selbst zu bestimmen finde ich super und das man sich am Anfang erst mal nicht darum kümmern muss sehr realistisch.

    Der Rohstoff im Tagesabbau.. davon lass ich mich noch überraschen weiß noch nicht genau was ich davon halten soll.

    Im Schlusswort wird gefragt ob wir gerne anhalten und dann Gebäude Platzieren. Meine Frage, ist es möglich in der Pause Gebäude zu Platzieren? Wenn ja fände ich das super ich mach gerne Pause und suche mir die besten Plätze für Gebäude. (Ist in Siedler 1 HE das ich momentan spiele nicht möglich)

    Was mir besonders aufgefallen ist ist die Musik und ich hoffe das es sich um die ingame Musik handelt. Hört sich toll an.

    Danke Für den tollen DevBlog

    Grüße Spenderoni

  14. Siedler

    Für mich hört sich das alles sehr gut an und sieht mindestens genauso gut aus. Die Idee mit den Rastplätzen ist gut, da sonst Siedler wie bei 3+4 einfach an Ort und Stelle stehen bleiben würden.

    Aus dem Artikel kann man die Info extrahieren, dass man Holzfäller bauen kann, um sich Platz zu verschaffen. Das finde ich gut, da ich zwischenzeitig die Befürchtung hatte, dass Wald nicht bebaubar ist. Dennoch fände ich einen Förster, der Wald manuell nachpflanzt viel besser, als das geplante automatische Nachwachsen.

    Den Pausiermodus finde ich natürlich auch gut.

    Zu den Wegen habe ich aber folgende Frage: ist es richtig, dass die Siedler die Wege von sich aus völlig ignorieren und der Spieler quasi einfach einen Weg unter den Füßen der Träger baut? Oder gehen die Siedler über den Weg, statt ihrer eigentlichen Route durch das Gelände, wenn der Weg theoretisch schneller wäre?

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  15. Elvis-sama

    Ich war anfangs sehr kritisch bei der Idee, dass man Wege bauen kann. Ich kenne es von Siedler 4, dass die Siedler eben ihre eigenen Wege machen und man sich nicht darum kümmern musste. Dann widerum gab es manchmal Probleme, weil man einen Förster oder Agavenfarmen hatte und die auf den Wiesen nichts anbauen konnten, weil aus dem Gras einfach Wege wurden. Das war immer sehr blöd. Mittlerweile finde ich es ganz interessant und ich glaube, dass es einen schönen Aspekt mit reinbringt. Sofern es nicht buggy wird… Dann könnte es sehr unschön werden. Ihr kriegt das schon hin. Dass Siedler sich auch ohne Wege bewegen können war für mich wichtig – zumindest am Anfang bevor es komplizierter wird.

    Was mich außerdem freut: Es wurde angesprochen, dass man Soldaten machen kann – ich nehme einfach mal an, dass man die einzeln machen kann? Nicht in Gruppen, die komplett von einem General abhängig sind? Pls. So macht es deutlich mehr Spaß.

    Ich bin gespannt auf euren nächsten Blog und vielen Dank für das Ingame Footage! <3

    Elvis

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  16. Eric

    Das sieht ja richtig gut aus. Besonders toll ist, dass es drei verschiedene Transportmöglichkeiten geben wird. Jetzt stellt sich mir nur die Frage:
    1. Kann man alle drei Transportmöglichkeiten gleichzeitig nutzen? Für kurze Wege Träger und Eselskarren und für längere Wege dann die Ochsenkarren?
    2. Gibt es weiterhin Warenlager wo nicht benötigte Materialien eingelagert werden? Dazu stand leider nichts im Blog. ​​​​​​

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  17. Eurofighter1200

    Ich mag dieses Konzept und die Eselkarren sind schon sehr niedlich 😉 braucht es dafür auch eine Eselszucht ?
    Der Stau sieht etwas komisch aus niemand würde sich so sehr aufgereiht hinstellen.

    Die Option einfach keine Wege bauen zu müssen finde ich auch gut noch besser wäre es wenn oft genutze Routen einfach zu trampelpfaden werden.

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  18. krandi

    Das klingt alles sehr gut. Es ist anspruchsvoller als in Siedler 1 – 4. Funktioniert aber im Kern wieder genau so. Gute Sache und auf jeden Fall eine Marke von Die Siedler.

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  19. haep

    Wieder ein toller Beitrag, vielen Dank!
    Schön, dass es wieder Straßen gibt, die optionale Variante halte ich für die beste.
    Bin schon gespannt, wie schwer es wird, Staus zu bewältigen.
    Auch die Rastplätze klingen nach einer tollen Erweiterung des Systems. 🙂

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