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[Gebäude] Holzfäller

Wir setzen unsere Gebäudevorstellungsserie mit einem der wichtigsten Gebäude für jede Die Siedler Kolonie fort: dem Holzfäller.

Eure Siedler bringen zwar auf ihrem Schiff ein bisschen Nadelholz und Laubholz mit, aber da alle frühen Gebäude diesen Rohstoff brauchen, solltet ihr unbedingt bald eure eigene Nadelholz-Produktion in Gang bringen.

Jeder Holzfäller fällt Bäume in einem bestimmten Gebiet rund um seinen Arbeitsplatz und schichtet das Holz vor seiner Hütte auf. Dieses Arbeitsgebiet, genannt Fokus-Punkt, kann verschoben werden; zum Beispiel, wenn ihr Bäume in einem bestimmten Gebiet loswerden wollt. Das gesammlte Holz wird anschließend entweder für den Bau weiterer Gebäude verwendet oder in der Sägemühle weiterverarbeitet.

Wir wir in unserem Blog zur Stadthalle beschrieben haben, können alle Gebäude ausgebaut werden, was verschiedene Vorteile freischaltet. Der Holzfäller ist keine Ausnahme:

Auf Außenposten-Level arbeitet ein einziger Holzfäller hier, der sowohl Nadelholz für die frühen Gebäude als auch Laubholz für die Waffenherstellung und zur Reparatur von Schiffen sammeln kann.

Auf Dorf-Level hilft ein zweiter Holzfäller seinem Kollegen aus, was die Produktionsgeschwindigkeit erhöht.

Auf Stadt-Stufe wird das Gebäude von einem dritten Arbeiter unterstützt.

Es gibt mehrere Optionen wie das Holz genutzt werden kann. Mit Hilfe einer Sägemühle können Nadelholzbretter hergestellt und für weitere Bauprojekte verwendet werden. Mit Laubholz können wir Schubkarren für unsere Träger herstellen. Das Menü des Gebäudes ermöglicht es uns, Prioritäten zu setzen: Soll nur Nadelholz, nur Laubholz oder beides gefällt werden. Mehrere Arbeiter erhöhen natürlich Produktionskapazität, dabei müssen wir aber im Hinterkopf behalten, dass dadurch auch stets mehr Nahrung benötigt wird.

Wir können zudem entscheiden, ob wir alle Bäume in einem Gebiet fällen lassen möchten oder nur die älteren, ausgewachsenen, um den Wald zu erhalten. Kürzere Laufwege bedeuten natürlich insbesondere anfangs einen Vorteil in der Holzproduktion, aber wenn wir zu viele Holzfäller platzieren und zu viele Bäume abholzen, wird der Wald nicht schnell genug nachwachsen und wir stehen bald ohne Nachschub da.

Bitte beachtet, dass sich das Spiel noch in der Entwicklung befindet, das bedeutet, dass sich bestimmte Elemente, Funktionen oder auch das komplette Aussehen eines Gebäudes noch ändern können.

Jetzt da wir die zweite Episode unserer Gebäudevorstellungsserie veröffentlicht haben, welches Gebäude würdet ihr gern in einem zukünftigen Artikel sehen? Gibt es noch weitere Infos oder Details die ihr gerne in diesen Artikeln sehen würde? Lasst es uns wissen!

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25 Kommentare

  1. DarkDomini

    Man kann also nicht mehr die 1-Turm Taktik benutzen? Also in der Base nur einen einzigen großen Turm setzen (oder ein paar nebeneinander). Dort dann seine 200 Bogenschützen platzieren, und über das ganze vom Förster Bäume pflanzen lassen? Dadurch konnte der Gegner nicht sehen was ihn erwartet, da die Bäume die Sicht verdeckten. Wenn dann seine Truppen einzeln durch das Dickicht anrückten, konnte man so ganze Armeen vernichten…

  2. Avin.3

    Wie wäre es mit einem Förster, der das automatische Wachstum eines Waldes beschleunigt und mit dem man den Anteil der Holzsorte regeln kann. Mit anderen Worten ein Gebäude was man nicht mehr bauen muss sondern optional wäre, aber durchaus nützlich.

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  3. DarkDomini

    Mich würde mal interessieren, ob man die Anzahl der Arbeiter auch senken kann, wenn man die Holzhütte z.B. auf Level 3 ausgebaut hat, und man einen Nahrungsengpass hat. Und nur noch einen Arbeiter beschäftigen kann. Und wie ist es mit den Siedlern? Ist es so wie bei Siedler 4, das ein Siedler der einmal Holzfäller ist immer Holzfäller bleibt? Oder kann er die Axt ablegen und seinen Beruf wechseln, bzw. die Axt einem Metzger übergeben?

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  4. IppoSenshu

    Gibt es nur diese zwei Holzarten oder wird es noch mehr Varianten geben?
    Ansonsten schonmal gut, das zwischen diesen beiden unterschieden wird, das gefällt mir.
    Wird es eine Art Wasserversorgung geben? Wenn ja, würde ich gerne etwas über den Brunnen erfahren und welche weiteren Gebäude es für Baumaterialien geben wird.

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  5. OostfreesJung86

    Gut das sich das Gebäude noch in der Entwicklung befindet. Vor allen Dingen bei den ersten beiden Ausbaustufen ist mir aufgefallen, dass das Gebäude innen noch ziemlich leer erscheint. Kein Bett, kein Stuhl oder ein Tisch…

    Gab es schon die Schweinezucht zu sehen? Ich glaube noch nicht oder? Dann zeigt mal her 😉

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  6. TheRKG

    Ich würde gerne mehr zu den Minen an sich wissen, wird es wieder Berge mit Ressourcenvorkommen geben wie in Siedler 3-4 oder sind wir weiterhin gezwungen vorabgesteckte Bauplätze abzuarbeiten wie in Siedler 5 bis 7, beides hat natürlich seine Vorteile, jedoch ist es in 5-7 immer recht tragisch gewesen zu sehen wie die Minen leerstehendend vorsichhin siechen und ästhetisch für den Niedergang der Industrie stehen.

    Und wird es Lagerplätze geben nach dem „what you See is what you get“ Prinzip?

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  7. Greschym

    Danke für den aufschlussreichen Beitrag und die echt schön anzuschauenden Holzfällerhütten. Ich find es sehr gut, dass man die Weiterentwicklung deutlich anhand der Bauweise erkennen kann, wirkt für mich jedenfalls sehr stimmig.

    Aber bedeutet das automatische Nachwachsen von Bäumen & Wäldern, dass es feste Waldgebiete als Rohstoffquellen geben wird, ähnlich wie Minen? Das fände ich ziemlich schade, weil es die freie Entfaltung (gefühlt) etwas einschränkt. Zudem entfällt (im Vergleich zu S3 / S4) ein strategisches Element – nämlich die Entscheidung, wo ich meinen Wald „platziere“. Da sich die Komplexität und strategische Vielfalt an anderer Stelle ja aber deutlich zu erhöhen scheint, kann das ja durchaus gewollt sein.

    Oder können Bäume prinzipiell überal wachsen? Das würde dann bedeuten, dass man im späteren Spielverlauf einzelne Holzfäller benötigt um seine Siedlung / Transportwege frei von Bäumen zu halten. Ich glaube diese Version würde mir nicht so zusagen.

    Prinzipiell fand ich das klassische System: Holzfäller – Förster – Sägewerk eigentlich perfekt, aber ich lass mich gerne auf etwas neues ein. Solange das fertige Spiel rund läuft und durchdacht ist, steht dem Spielspaß wohl nichts im Wege.

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  8. Antonyus

    Wo ihr euch jetzt auf die Bezeichnung Laub- und Nadelholz für den deutschen Sprachraum „festgelegt“ habt, statt Hart- und Weichholz, wäre es jetzt mal interessant zu wissen, ob diese auch von entsprechenden Bäume gewonnen werden.

    Nadelbaum -> Nadelholz
    Laubbaum -> Laubholz

    Und wie sich das auf die Zusammensetzung des Waldes auswirkt, besonders wenn dieser seinen Bestand selbst regelt. Hieße also, wenn man bloß einen Nadelwald hat, könnte man nie Laubholz daraus gewinnen.

    Interessant wäre es auch zu sehen, wenn beide Baumtypen unterschiedlich schnell wachsen würden.

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  9. Eristoffer

    Wenn der Wald komplett abgeholzt ist, wächst er dann gar nicht mehr nach und man muss sich dann einen anderen Wald suchen?

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  10. Despotar

    Vielen Dank für diese Infos. Das Spielkonzept des Holzfällers gefällt mir sehr gut.
    Bin ich jedoch richtig in der Annahme, dass es keinen Förster geben wird, wenn der Wald seinen Bestand selbstständig erweitert? Dieses Konzept finde ich für den weiteren Spielverlauf eher schwierig, da ich bei erhöhtem Bedarf an Holz, das Wachstum des Waldes nicht selbst beeinflussen kann, sondern mich auf die Regeneration verlassen muss und dementsprechend ein anderes Waldgebiet für den zusätzlichen Ressourcenverbrauch an Holz anbinden muss. Um sich nicht auf die unkontrollierte Regeneration des Waldes verlassen zu müssen, wäre ein Förster denkbar hilfreich.

    Trotzdessen vielen Dank für die gute Arbeit und die Möglichkeit Feedback zu geben.

  11. Reldeis

    Die detaillierten Konfigurationsmöglichkeiten sind sehr gut. Etwas was mir nicht so gefällt ist, dass die Bürger, die die Nahrung zubereiten, diese selbst zu den Handwerkern bringen. Der Transport von der Nahrungsproduktion zur Zubereitung lässt sich über die Marktstände optimieren. Das sollte mMn aber auch von der Zubereitung zu den Arbeitern gehen. Praktischer wäre, wenn die Träger, die ja ohnehin bei den Arbeitern vorbeilaufen müssen, denen auch das Essen bringen. Dann müssen die Bürger nur Zutaten holen und Kochen. In einem vorherigen Beitrag stand, man sollte Wohnhäuser in der Nähe der Produktionskreisläufe bauen. Das heißt aber, dass entweder der Beschaffungsweg oder der Lieferweg länger ist, weil ein Wohnhaus was dezentral bei den Produktionsgebäuden steht dafür weiter vom Markt entfernt ist.

  12. krandi

    Ich bin sehr happy über diese neuen Informationen. Arbeitsgebiet versetzbar, Hütte ausbaubar und Baumsorte und -Alter wählbar.

    Als nächstes wäre das Sägewerk interessant.
    Ich freue mich aber auch auf Informationen über die Goldverwendung (neben den Münzen für neue Siedler) und Soldatenrekrutierung.

    Vielen Dank. Weiter so.

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  13. Siedler

    Es scheint sich also zu bewahrheiten, dass es keinen Förster gibt und der Wald automatisch nachwächst.