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Euer liebster Siedler-Teil

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Natürlich hoffe ich, dass das neue Siedler mein liebstes Siedler wird. Doch ich möchte euren bisherigen favorisierten Siedler-Teil der Reihe erfahren. Mein persönlicher ist "Die Siedler 4": Eins der tollsten Spiele meiner Kindheit und das erste Siedler mit dem ich in Kontakt kam. Die Gold-Edition davon spiele ich heute noch überaus gerne. Jetzt seid ihr dran 🙂

MfG Grevenrot

Warum ist Die Siedler 4 dein lieblings Siedler? Gibt es dafür Gründe oder einfach weil du es als Kind gespielt hast?

Grüße,
Barbalatu

Nostalgie spielt schon eine große Rolle. Ich mag sehr viel daran: Die Völker, das Kampfsystem, das Gewusel, den Aufbauaspekt etc.^^ Und die Darstellung und Aufmachung des Spiels sind einfach sehr einladend wie beim neuen Siedler auch.

Hallo grevenrot,

um mich auch zu beteiligen, dass hier langsam aber sicher Leben ins Forum rein gehaucht wird, beteilige ich mich.
Nun, genug davon, mein liebster Serienableger bisher war Siedler 3.
Die Optik hat mich sehr mit rein gezogen in die Welt wie auch die aufmache, das Kampfsystem und dass man das erste mal nicht mehr in einem solchen System bauen konnte wie im Vorgänger, welches mein erstes gespieltes Siedler war.
Auch gefiel mir, dass ich zwar anfangs nur die Römer spielen konnte, mir das aber nichts aus machte da ich Fan von den Römern bin, so grausam sie auch waren in ihrer echten Historie, ich danach aber halt auch andere spielen durfte, die sich im Gameplay zwar nicht sehr unterscheiden, aber doch etwas ihre Eigenart hatten.
Was ich mir gern für das neue Wünsche ist eben genau das...
Ich mag die Antike sehr und ihre Mythologien dazu, für das neue würde ich mir allerdings unterschiedliche Völker mit eigenen Mechanics wünschen, wäre sicher sehr toll, da die Entwickler schon mehrmals bewiesen haben, dass sie solche Spiele einfach immer neu und immer gut machen können.
Was mir auch gefiel, war, dass man nicht mehr nur Gebäude bauen konnte, welche Betriebliche oder Militärische zwecke hatten sondern auch ganz normale Wohnhäuser. DAS ist halt etwas, was eine Stadt auch braucht, einen Ort an dem man wohnt, und nicht nur der Betrieb^^

siedler II - the one and only

Zitat von Truth am 26. April 2020, 21:03 Uhr

siedler II - the one and only

Warum das? 🙂

Zitat von Ubi-Barbalatu am 28. April 2020, 8:45 Uhr

Warum das? 🙂

Kurzfassung: Realismus und dadurch Spielgefühl und dadurch Alleinstellungsmerkmal

Langfassung:

Das passive Militär und die Tore als Verbindung zwischen den Leveln haben die Kampagne getragen. Realismus aus diesen zwei Gründen.

Militär

Militär direkt zu steuern macht nicht so wirklich Sinn. Das funktioniert nur in einem Godmode, in dem ich die Gehirne jeder einzelnen Person übernehme, solche RTS gibt es wie Sand am Meer. Alle Aufgaben in Siedler sind Aufträge die dann von den Personen übernommen werden. Bauaufträge, Wegmarken die genutzt werden sollen, Priorisierungen. Wieso sollten plötzliche Personen steuerbar sein? Das hat bei Siedler 3 mein gewohntes Spielgefühl komplett rausgebracht, ich will mich um das Planen kümmen, um die Strategie und nicht darum, einzelne Gehirne rumzuklicken, dann kann ich Warcraft oder C&C spielen, mach ich auch gerne, ist aber was anderes. Es ist einfach ein Bruch, konsequenzlos, da ich sonst niemanden steuern kann. Als wäre es nicht praktisch auch dem Holzfäller direkt zum richtigen Baum zu schicken. Und zwar ans andere Ende des Gebietes, weil dort steht er im Weg und ich will dort keine Holzfällerhütte bauen. Pech gehabt, der Typ macht seinen Job. Natürlich ist das Militärsystem aus Siedler II sehr beschränkt und ausbaufähig gewesen, aber die Dinge gingen konsequent ihren Lauf, ich musste, konnte und durfte nichts machen.

Tore

Die Tore haben den "Surviving of the Strongest" Unsinn, den die meisten Aufbaustrategiespiele am Ende dann doch haben durchbrochen. Nein, es kann nicht nur ein Volk geben, mein lieber Herr 🙂

Nein das Ziel ist es nicht alle (Ur)Einwohner auszurotten oder die andere Hochkultur, die weil sie ja anders ist garantiert auch feindlich ist zu zerlegen Senor Columbus. Was für ein Schwachsinn und oft so unpassend in vielen Aufbauspielen, und der zieht sich elendig durch fast jedes einzelne der sonst so unterschiedlichen Spiele. Sieg! Zum Heulen, als wäre man in einer Sackgasse vor Darwin gestrandet und Sieg würde die Niederlage aller anderen bedeuten und als würde es ums eigentlich ums alleinige Siegen gehen, wenn gespielt wird.

Und was macht Siedler II? - Es hat Ziele, bei denen möglicherweise nur ein Konflikt das erreichen der Ziele möglich macht. Es gilt die Tore zu erreichen. In vielen Leveln aber eben ohne Kontakt zu anderen Menschen, fantastisch, eine Welt erforschen und erobern ohne einen einzelnen Konflikt. Außer vll. mit dem Ökosystem und der eigenen Dummheit 🙂

Und dann gibt es auch Kapitel, wo das Tor ein Kult einer anderen Zivilisation ist, und hier wäre es dann auch echt toll wir hätten mehr als nur die Möglichkeit den anderen Platt zu machen, denn das wurde erstens in der Geschichte schon zu oft gemacht, kennt jeder, zweitens hat es sich oft als Genozid und unnötig herausgestellt und drittens macht es oft einfach mehr Spaß auch mit anderen Kooperativ eine Vereinbarung zu treffen. Hey, okay, ihr findet Gold supi? Wir bauen euch ein Tor aus Gold, dafür bekommen wir hier Zugang, danke tschüüüüssi. Ob mit List, Gewalt, Kooperation, Überzeugung ist doch eine tolle Entscheidungsvielfallt. Und manchmal sind es halt die anderen die einen keine Wahl lassen, dann wird die eigene Siedlung bei Annäherung angegriffen, nachdem der erste Kontakt direkt gescheitert ist, der Spähtrupp masakriert wurde - es wird kein Wort gewechselt und dann muss endlich?/leider? gezeigt werden, dass es auch so zum Ziel klappt.Gehört dazu. Und der Spielende soll sich auch durchschlachten können wenn gewünscht.

Aber als einzige Standardmöglichkeit in Strategiespielen die militärische Genozid-Option zu bieten ist bischen abgelutscht. Siedler wird es auf jeden Fall besser machen. Aber ich fände es gut, dieses Alleinstellungsmerkmal von Siedler II zu würdigen, dass eben das Militärherrschaft nur Umweg zum Zweck sein kann, aber nicht das Ziel.

Hallo,

Danke für deinen Kommentar. Auch wenn ich das mit dem Tor nachvollziehen kann, war meistens direkt ein Gegner in der Nähe des Tores und durch normales bauen im Spiel hat er dieses Tor dann auch durch Militärgebäude eingenommen. Es gab kaum / keine Mission (außer die Erste) in der ich nicht den Gegner irgendwie platt machen musste.

Wie dem auch sei, dadurch das wir unterschiedliche Sieg-Strategien im neuen Die Siedler haben - kann man auch friedlich gegnerische Bereiche einnehmen.

Grüße,
Barbalatu

Definitiv Siedler 2. Hab damals auf mein DX-486 angefangen und im splitscreen mit meienm Bruder stunden davor gesessen. Hab im übrigen den Pc und die disks immer noch. danach kommt gleich teil 3 was wir über lan gezockt haben bis zum umfallen. jetzt sind mer beide halt bei DSO und kein Ende in Sicht.

🙂

Also mein Lieblingssiedler ist nach Langem überlegen, Die Siedler 3!

1. weil die Maps im Singleplayer zufällig generiert werden, und man so immer eine neue Herausforderung hat

2. man konnte mithilfe von Schiffen Kolonien auf Inseln gründen, und waren austauschen.

3. Das Einlagern von Gold für die Kampfkraft der Soldaten fand ich super, die anderen Aufwertungen wurden mit Mana vollzogen, aber dann endgültig und man war nicht mehr , wie in Siedler 2 auf Gold angewiesen

4. man konnte den Gegner strategisch angreifen, und so eine kleine Armee als Ablenkung rein schicken während die Haupt Armee von hinten die Mienen und Schwerindustrie zerstört.

zudem war es immer enorm befriedigend zusehen, wie die Träger die Rohstoffe des Gegners Abtransportieren, nachdem dieser besiegt war.

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