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[Guide] Die Siedler 7 – History Edition

Heute widmen wir uns dem letzten Teil der History Collection: Die Siedler 7!

Dieser Teil hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Wirtschaftskreisläufe wieder deutlich komplexer zu gestalten als die letzten beiden Vorgänger und eine besondere Prise Innovation durch den Einsatz von Sektoren und Siegpunkten in die Siedlerwelt zu bringen.

Stadt am Fluss:

Für einen besonders einfachen Einstieg eignet sich – neben der Kampagne – die Map „Stadt am Fluss“.

Wählt als Gegner für einen leichten Start „Knecht Ruprecht“ mit Stufe „Leicht“.

Wie ihr feststellen werdet besitzt ihr bereits zum Start zwei Sektoren. Das entschärft den Platzmangel, mit dem man in Siedler 7 stets zu kämpfen hat.

Wir beginnen nun im Startsektor ganz klassisch mit dem Bau einer Forsthütte, an die wir Holzfäller, Försterei und Sägewerk anhängen. Eine zweite Forsthütte benötigen wir noch um einen Jäger zu bauen. Mehr als ein Jäger wäre zu viel für das wenige Wild im Startsektor. Stellt in der Forsthütte des Jägers jetzt die Nahrung auf „bessere Verpflegung“, mehr dazu im Experten Tipp am Ende des Guides.

Tipp: Sobald die Gebäude hochgezogen wurden ist es sowohl bei der Försterei, als auch beim Jäger empfehlenswert, den Mittelpunkt des Arbeitsbereichs festzulegen, damit diese wissen wo sie arbeiten sollen.

Als nächstes solltet ihr an das Steinvorkommen eine Berghütte mit drei Steinmetzen bauen. Im Gegensatz zum Jäger gilt hier: Mehr bringt mehr, ihr könnt nicht zu viele Metze bauen.

Passend zum Jäger baut ihr noch euer erstes gehobenes Wohnhaus, an welches ihr zwei Metzger baut und sie mit „besserer Verpflegung“ versorgt.

Wege und Träger:

Unterhalb eures Schlosses befindet sich ein idyllisches Flussufer mit Fischgrund. Diesen möchten wir gerne nutzen und benötigen zunächst einen Weg dorthin. Da die Straße bis zum Wasser sehr lang ist solltet ihr in der Mitte des Weges ein Lagerhaus errichten.

Die Lagerhäuser haben in Die Siedler 7 eine sehr ähnliche Funktion wie die Fahnen in Siedler I und II:

Zwischen ihnen bewegen sich Träger, die die Waren immer vom einen zum nächsten Lagerhaus bringen. Allerdings beherbergt ein Lagerhaus immer mehrere Träger (und kann später auch noch weiter ausgebaut werden), weshalb ihr deutlich weniger davon benötigt.

Tipp: Um eine effiziente Wirtschaft zu gewährleisten, solltet ihr immer in der Mitte eines Sektors und an den Rändern zwischen den Sektoren Lagerhäuser bauen. In besonders großen Sektoren können weitere Lagerhäuser notwendig sein.

Anschließend könnt ihr ein Forsthaus mit drei Fischerhütten am Fischgrund bauen. Um auch die Brotproduktion voran zu bringen braucht ihr 1-2 Getreidescheunen (benötigen viel Platz für die Felder!), eine Mühle und einen Bäcker.

Mehr Prestige!

Mit Hilfe von Prestige könnt ihr in Siedler 7 neue wichtige Gebäude freischalten. Zur nächsten Prestigestufe fehlen euch zu Spielbeginn noch zwei Prestigepunkte. Baut hierzu zwei große Prestigeobjekte (brauchen nur Steine) und ihr könnt eure erste Prestige-Option freischalten.

Wählt hier den Punkt „Haupt- und Spezialgebäude“. Jetzt könnt ihr Kirche, Händlergilde oder Kaserne bauen. Diese Entscheidung bestimmt maßgeblich, welchen Wirtschaftszeig ihr im folgenden Spiel fokussieren müsst! Wir entscheiden uns in diesem Guide für die Kirche und bauen sie an einen Ort, an dem wir richtig viel (!) Platz haben. Der zweite eurer beiden Sektoren eignet sich hier am besten.

Wofür wir den ganzen Platz brauchen? An die drei Spezialgebäude lassen sich Prestigeerweiterungen anbauen – und die sind viel günstiger als die normalen Prestigeobjekte, brauchen aber Platz.

Achtet allerdings darauf, dass der Bau des Spezialgebäudes nicht die restliche Wirtschaft blockiert. Nutzt dazu die Logistikansicht, falls ihr die Baureihenfolge ändern wollt:

Neue Sektoren einnehmen:

Ihr habt zu Beginn 10 Münzen. Diese lassen sich nutzen, um Soldaten auch ohne Kaserne zu bauen. Dazu heuert ihr in der Taverne 2 Pikeniere und 1 Musketier an und weist sie eurem General zu.

Ihr habt damit 7 Soldaten, was ausreicht um die beiden angrenzenden Sektoren im Nodwesten und Südosten einzunehmen. Mit Hilfe dieser Sektoren könnt ihr Eisenerz und Kohle abbauen um es in der Eisenschmiede zu verarbeiten. Baut pro Rohstoff drei Gebäude, mit einer gut organisierten Anordnung reicht hierfür der Platz:

Denkt daran, in den Minen später Geologen einzusetzen, um erschöpfte Vorkommen wieder zu beleben!

Nutzt die Rohstoffe zunächst für den Bau von Werkzeugen. Beim Werkzeugmacher solltet ihr einstellen, dass dieser „nur bei Bedarf“ arbeitet. Ansonsten habt ihr bald eine Werkzeugüberproduktion und nehmt dem Waffenschmied die Ressourcen weg.

Generell gibt es für die Sektoreneinnahme einige wichtige Eckpunkte:

  • Für den Bau von Soldaten braucht ihr Waffen und Gold. Später werden noch Pferde und Räder wichtig
  • Achtet vor der Einnahme eines Sektors genau darauf, ob er durch Befestigungen geschützt ist
  • Wenn ihr mit Hilfe eurer Priester die Technologie „Spionage“ erforscht, könnt ihr die gegnerischen Einheiten inspizieren
  • Wenn ihr auf Militär setzt solltet ihr schon frühzeitig einen stärkeren General in der Taverne anheuern und diesem die Soldaten zuweisen.

Ihr könnt alle neutralen Sektoren auch ohne Militärmacht einnehmen. Dazu entsendet ihr entweder Mönche, oder Händler, je nachdem wofür ihr euch entschieden habt

Experten Tipp:

Eine perfekte Wirtschaft in Siedler 7 bedeutet rechnen!

Insbesondere die Nahrungsproduktion kann hierbei optimiert werden. Ein Beispiel anhand Jäger/Wurstproduktion:

Jäger:

Keine Verpflegung -> Output: 1x Fleisch

Einfache Verpflegung -> Input: 1x Brot; Output: 2x Fleisch (Fremdversorgung)

Bessere Verpflegung -> Input: 1x Wurst; Output: 3x Fleisch (Selbstversorgung)

 Metzger:

Einfache Verpflegung -> Input: 1x Brot; Output: 1x Wurst (Fremdversorgung)

Bessere Verpflegung -> Input: 1xWurst; Output: 2x Wurst (Selbstversorgung)

Wer alle sechs möglichen Kombinationen durchrechnet wird feststellen, dass das beste Ergebnis erzielt, wenn Jäger und Metzger auf bessere Verpflegung gestellt werden –genau so, wie wir es in unserem Guide gemacht hatten:

Jäger und Metzger auf „Bessere Verpflegung“:

3x Fleisch (out) – 1x Wurst (in) => 3x2xWurst (out) – 3x Wurst (in) => Pro Durchgang +2 Würste!

Vielen Dank an Haep für den fantastischen Guide!

Bei anderen Produzenten (Schweinzucht, Mühle, Bäcker, etc.) sieht die perfekte Konstellation dagegen meist ganz anders aus. Bei Fragen wendet euch gerne im Forum oder auf Discord an unsere Siedler Veteranen.

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[Guide] Die Siedler Aufstieg eines Königreichs – History Edition

Wenn ihr vor Kurzem die History Collection erworben habt oder generell mit dem Gedanken spielt, Die Siedler VI – Aufstieg eines Königreichs auszuprobieren, haben wir den passenden Leitfaden für euch! Lest weiter, um euch einen kurzen Überblick über das Spiel zu verschaffen und euch einige Anfängertipps zu holen.

Euch werden mehrere Unterschiede zu den vorherigen Spielen auffallen, weshalb eine andere Herangehensweise notwendig ist, um eine blühende Siedlung zu aufzubauen. Ihr benötigt nicht nur grundlegende Baumaterialien wie Holz und Stein, sondern auch eine funktionierende Nahrungsversorgung für alle eure Siedler, unabhängig davon, welchen Beruf sie ausüben. Außerdem hat eure Bevölkerung zusätzliche Bedürfnisse wie Kleidung, Putzzeug oder Unterhaltung.

Nur, wenn diese Bedürfnisse erfüllt werden, könnt ihr neue Gebäude und militärische Einheiten freischalten. Straßen sind wichtig, um die Lieferzeit von Materialien zu verkürzen, und der Ausbau von Gebäuden erhöht die Produktivität.

Expandieren könnt ihr, indem ihr neue Sektoren der Karte erobert – diese Sektoren können auch Rohstoffe bergen, die es in dem Sektor, in dem ihr begonnen habt, nicht gibt. Deshalb verteilt sich das Gros der Wirtschaft über mehrere Sektoren und muss vor feindlichen Überfällen geschützt werden.

Schauen wir uns einige Themen genauer an.

Der Anfang

Zu Beginn verfügt ihr immer über ein Lagerhaus, eine Kirche und eine Burg, die direkt mit dem Marktplatz verbunden sind. Zuerst müsst ihr zwei Holzfällerhütten platzieren, die dafür sorgen, dass genug Baumaterialien vorhanden sind. Außerdem benötigt ihr Jägerhütten oder Fischerhütten, um die Nahrungsversorgung sicherzustellen. Eure Arbeiter liefern ihre Roherzeugnisse im Lagerhaus ab, aber Fisch und Fleisch müssen zu geräuchertem Fisch und Würsten verarbeitet werden, ehe die Siedler sie verzehren können.

Seht euch die Rohstoffsymbole auf der Karte an, um herauszufinden, welche ihr in eurem ersten Sektor produzieren könnt.

Wenn die grundlegende Nahrungsversorgung steht, müsst ihr euch um das nächste Bedürfnis eurer Bevölkerung kümmern: Hygiene. Dazu müsst ihr entweder eine Seifensiederei platzieren (die denselben Rohstoff verwendet wie die Metzgerei), oder eine Besenmacherei, die Holz benötigt. Natürlich könnt ihr auch beide Gebäudetypen platzieren, je nachdem, welche – und wie viele – Rohstoffe verfügbar sind.

Im Anschluss solltet ihr die Augen nach Stein, Eisen und zusätzlichem Bauplatz offen halten: Zeit für eine Erkundungsreise.

Wählt euren Helden/eure Heldin und entsendet ihn/sie in einen der nahen Sektoren. Nach dem Betreten wird er auf der Karte angezeigt und ihr könnt sehen, welche Möglichkeiten der Sektor bietet. Wenn ihr das Gesuchte gefunden habt, platziert ihr über das Menü einen Turm in der oberen rechten Ecke (während ihr euren Helden/eure Heldin ausgewählt habt).

Vergesst nicht, diesen Turm (und generell alle Gebäude) ans Straßennetz anzuschließen, um Transportzeiten zu verringern.

Helden

Wenn eure Siedlung in Grundzügen steht und ihr ein oder zwei Sektoren erkundet und etwas expandiert habt, ist es an der Zeit, den Blick auf eure Helden zu richten. Sie sind nicht nur deutlich stärker als ein gewöhnlicher Soldat, sondern verfügen auch jeweils über eine Spezialfähigkeit: Elias der Händler kann zum Beispiel zusätzliche Nahrung aufbieten, während Alandra kranke Siedler zu heilen vermag.

Außerdem benötigt ihr euren Helden/eure Heldin für verschiedene Interaktionen mit der Welt selbst. Sei es, um zur Eroberung neuer Sektoren Türme zu errichten, bei bestimmten Missionen mit KI-Spielern zu interagieren oder Ruinen, Minen und ähnliche Orte auf der Karte zu erkunden.

Um weitere Gebäude und Einheiten freizuschalten, müsst ihr euren Helden/eure Heldin befördern. Dafür muss ihm oder ihr ein neuer Titel verliehen werden. Dafür müsst ihr die Schaltfläche direkt über der Minikarte anklicken. Dann seht ihr, welche Bedingungen für den neuen Titel erfüllt sein müssen. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine bestimmte Anzahl von Siedlern, eine bestimmte Stufe eurer Burg oder eine hinreichende Menge einer bestimmten Ware handeln. Wenn ihr sie erfüllt, könnt ihr die entsprechende Schaltfläche anklicken und sowohl euer Held/eure Heldin als auch eure Siedler sind glücklich.

Da jeder Titel euch Zugriff auf neue Gebäude und Produkte gewährt, ist es wichtig, dass ihr euch von Anfang an auf diese Bedingungen konzentriert, um zumindest schnell genug Fortschritte zu machen, um Mauern errichten und Soldaten rekrutieren zu können.

Fortgeschrittene Strategien

Neue Gebäude erweitern nicht nur eure Möglichkeiten und Produktionsfähigkeiten, auch der Gebäudeausbau ist eine sehr wichtige Spielmechanik. Durch einen Gebäudeausbau kann nicht nur ein zusätzlicher Arbeiter einziehen (was eure Produktivität steigert), sondern durch höhere Gebäudestufen werden außerdem Karren freigeschaltet, mit denen eure Siedler ihre Waren schneller transportieren können.

Wenn ihr das mit einem guten Straßennetz kombiniert und eure einfachen Wege später zu Straßen ausbaut, stellt ihr sicher, dass alle Rohstoffe die Stadt rechtzeitig zur weiteren Verarbeitung erreichen. Seien es leckere Brotlaibe, gemütliche Kleider oder Schwerter für eure Armee.

Beim Bau eurer Stadt und aller Produktionsgebäude solltet ihr die Landschaft im Auge behalten. Nutzt den verfügbaren Platz vollständig aus und platziert miteinander in Beziehung stehende Gebäude nah beieinander. Da ihr später eine Mauer um euren Stadtkern ziehen wollen werdet, solltet ihr die richtigen Plätze dafür auswählen.

Und wenn wir es schon von Planung haben: In Die Siedler – Aufstieg eines Königreichs gibt es ein Jahreszeitensystem.
Im Winter könnt ihr weder Honig sammeln noch Getreide ernten; außerdem frieren Flüsse zu und sind dann begehbar. Je nach karte, die ihr spielt, solltet ihr also darauf aufpassen, nicht zu sehr auf Flüsse zur Grenzsicherung zu vertrauen.

 

Militär und Ruf

Und da wir gerade schon dabei sind: Sprechen wir über das Militär.

Ihr könnt Schwertkämpfer und Bogenschützen in ihren jeweiligen Kasernen ausheben und drei verschiedene Arten von Belagerungsmaschinen bauen. Letztere müssen von einer Mannschaft aus Soldaten bemannt werden, damit sie einsatzfähig sind. Vergesst nicht, dass ihr vielleicht erst einen neuen Titel für euren Helden/eure Heldin erwerben müsst, um Zugriff auf das jeweilige Gebäude zu erlangen.

Je besser der Ruf eurer Stadt (er wird in der oberen linken Ecke angezeigt) ist, desto höher ist die Kampfkraft eurer Soldaten. Wenn er zu weit sinkt oder eines eurer Hauptgebäude (Burg, Kirche, Lagerhaus) zerstört wird, verliert ihr das Spiel.

Baut eure Hauptgebäude aus, bietet euren Siedlern unterschiedliche Arten von Kleidung, Nahrung sowie Ziergegenständen, veranstaltet besondere Aktivitäten wie Feste und Kirchenpredigten oder stellt ihnen seltene Waren wie Salz oder Farbstoffe zur Verfügung, um euren Ruf zu verbessern.

Feindliche Angriffe, Nahrungsmangel oder eine hohe Besteuerung wirken sich negativ auf euren Ruf aus. Deshalb solltet ihr versuchen, genug Waren auf Lager zu haben, um die Bedürfnisse eurer Siedler befriedigen zu können, und über den Handel einige seltene Waren zu erlangen.

Wenn euch das zu viel Theorie ist und ihr etwas mehr üben möchtet, dann spielt die Einzelspielerkampagne von Die Siedler VI, die auch als Tutorial dient. Dort werdet ihr langsam an alle wichtigen Spielmechaniken herangeführt.

Habt ihr irgendwelche Tipps, die ihr mit anderen Spielern teilen möchtet? Oder seid ihr „Die Siedler 6“-Neulinge und habt Fragen oder benötigt Rat? Sucht ihr vielleicht nach einem Multiplayer-Spiel? Gerne dürft ihr euch in den Kommentaren an der Diskussion beteiligen.

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[Guide] Die Siedler Das Erbe Der Könige – History Edition

Wie auch schon in den vorherigen Guides möchten wir euch heute einen ersten Einstieg in Darios Welt aus Die Siedler 5 geben.

Wie ihr sicher bereits bemerkt habt, gibt es in diesem Spiel einige grundsätzliche Änderungen im Vergleich zu den Vorgängern:

  • Ihr steuert eure Einheiten in Die Siedler 5 direkt, wie in einem Echtzeitstrategiespiel.
  • Die Warenkreisläufe sind nicht direkt in der Welt sichtbar. Stattdessen landen alle Waren automatisch in einem Gesamtvorrat und werden anschließend von sogenannten Veredlern vervielfältigt.
  • In Die Siedler 5 gibt es keine „echte“ KI, die selbst Häuser und Städte errichtet. Stattdessen bekommt man es mit immer wiederkehrenden Horden zu tun. Auf reinen Multiplayermaps bleibt ihr daher im Singleplayer allein.

Eure erste Siedlung:

Im Folgenden erhaltet ihr eine kleine Einleitung, wie ihr eure erste Siedlung auf einer freien Singleplayer Karte aufbaut.

Klickt zu Beginn einen Leibeigenen an und gebt ihm Aufgaben. Auf vielen Maps ist es zunächst notwendig euer Dorfzentrum auszubauen.

Wählt dazu den Leibeigenen und klickt auf die Fahne im Baumenü und anschließend auf das bereits vorhandene Grundgerüst des Dorfzentrums um dieses dort zu bauen. Ihr könnt jeder Baustelle auch mehrere Leibeigenen zuteilen.

Abbau von Ressourcen:

Nachdem ihr das Dorfzentrum gebaut habt könnt ihr damit beginnen, erste Ressourcen zu sammeln.

Die grundlegenden Rohstoffe wie Holz werden von euren Leibeigenen selbst abgebaut.

Andere Rohstoffe wie Lehm und Stein gibt es zum einen als einfache Haufen, die von euren Leibeigenen beackert werden können, aber auch in Form von großen Steinbrüchen / Lehmschächten, bei denen es aber viel effektiver ist, Minen darauf zu errichten.

Eisen und Schwefel werden erst im späteren Spielverlauf wichtig, funktionieren aber nach dem gleichen Prinzip.

Nehmt nun eine Menge von Leibeigenen und schickt diese zu den Bäumen um sie zu fällen und zu den Stein- und Lehmhaufen, um diese abzubauen.

Neue Leibeigene könnt ihr in der Burg (Handsymbol) anheuern.

Tipp: Im Gegensatz zu den meisten anderen RTS Spielen müssen die Leibeigenen die Rohstoffe nicht extra zum Dorfzentrum bringen. Es ist also egal, wie weit vom Zentrum entfernt ihr sie entsendet! Gleiches gilt auch für die Minen.

Der erste Warenkreislauf:

Die Siedler 5 basiert auf dem Bau vieler Mini-Kreisläufe. So gehören zu einer Arbeitsstätte grundsätzlich ein Wohnhaus zum Schlafen und ein Bauernhof zum Essen. Es ist natürlich auch möglich, dass sich mehrere unterschiedliche Handwerker Wohnhaus und Bauernhof teilen.

Baut dazu nun auf freier Fläche ein Wohnhaus und einen Bauernhof.

Wichtig: Der Bauernhof beherbergt selbst einen Bauern, der in seinem eigenen Gebäude isst und im Wohnhaus schläft. Somit ist in beiden Gebäuden bereits von Anfang an ein Platz besetzt.

Nun baut ihr nebenan eine Hochschule. Diese ist zu Beginn das wichtigste Gebäude, da ihr die Hochschule benötigt um alle weiteren Bauoptionen freischalten zu können.

Nachdem die Hochschule errichtet ist, könnt ihr dort direkt die Konstruktion erforschen. Während der Erforschung werfen wir einen Blick auf eine wichtige Infofunktion im Interface:

Hier werden die fehlenden Schlaf- und Essensplätze in eurer Siedlung angezeigt. Wie ihr seht benötigt bereits die Hochschule mehr Schlafplätze, als euch ein einzelnes Wohnhaus bieten kann.

Ihr könnt dies zu Beginn aber noch ignorieren – die Erforschung dauert lediglich minimal länger. Arbeiter ohne Schlafplatz nächtigen am Lagerfeuer und sind weniger effektiv.

Beginnt nun damit auch neben einen Steinbruch und einen Lehmschacht jeweils ein Wohnhaus und einen Bauernhof zu bauen und mit Hilfe der Leibeigenen Minen zu errichten. Bedenkt, dass ein Bauernhof mehr Platz für Arbeiter bietet als ein Wohnhaus.

Die Veredlung:

Der nächste Schritt gebührt der „Aufbereitung“ von Ressourcen. Ihr könnt in Die Siedler 5 eure Waren veredeln, womit ihr sie ganz einfach vervielfacht.

Besonders wichtig ist daher der Bau eines Sägewerks – denn Holz könnt ihr im Gegensatz zu Lehm und Stein nicht mit Hilfe einer Mine abbauen!

Baut daher in der Nähe eurer Burg ein Sägewerk mit Wohnhaus und Bauernhof. Die hier arbeitenden Sägewerker sind die ersten, die ihre Waren von woanders beziehen müssen. Allerdings nicht wie vielleicht vermutet von den Holzfällern, sondern aus eurem Gesamtvorrat. Dazu holt der Handwerker die Waren direkt in der Burg (und später auch aus Lagern).

Im Sägewerk könnt ihr im weiteren Spielverlauf (nachdem es ausgebaut wurde) auch Verbesserungen für eure Kämpfer erforschen.

  • Grundsätzlich könnt ihr alle Gebäude im Spiel ausbauen um zusätzliche Optionen freizuschalten bzw. um mehr Platz zu bieten.
  • Besonders wichtig wird der Ausbau später bei Wohnhäusern und Bauernhöfen.

Somit habt ihr nun eure erste kleine Siedlung errichtet.

Eure Helden:

Eine besonders wichtige Rolle in Die Siedler 5 nehmen die spielbaren Charaktere ein. Sie alle haben besondere Fähigkeiten, die oftmals über den Ausgang einer Schlacht entscheiden können.

Dario zum Beispiel kann seinen Falken einsetzen, um mit diesem die Karte zu erkunden. Nachdem ihr den Vogel losgeschickt habt könnt ihr eine besondere Perspektive einschalten, um die Welt aus der Sicht des Falken zu sehen.

Außerdem hat Dario eine weitere Fähigkeit um Gegnern Angst einzujagen und sie für kurze Zeit in die Flucht zu schlagen.

Noch ein paar abschließende Tipps:

  • Besonderen Fokus solltet ihr immer auf den Bau von Veredlern legen, neben dem Sägewerk also Ziegelhütte, Steinmetz und später auch Schmiede und Alchimistenhütte
  • Baut diese stets in der Nähe von der Burg oder zuvor errichteten Lagern um die Laufwege kurz zu halten
  • Gegnerhorden greifen euch immer wieder an, bis ihr deren Lager zerstört habt. Ihr braucht daher gerade zu Beginn eine funktionierende Abwehr aus Türmen und Soldaten

Vielen Dank an Haep für den großartigen Guide.

Habt ihr einige Tipps zum Teilen? Geheime Strategien? Oder vielleicht einen Guide für die Einzelspieler-Kampagne, egal ob als Video oder in schriftlicher Form? Teilt sie in den Kommentaren und helft Spielern die Neu in diesem Spiel sind.

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[Guide] Die Siedler II History Edition

Nachdem wir Ubi-Thorlof und Ubi-Guddy beim Spielen beobachtet haben, wird es jetzt Zeit, einige Tipps und Tricks mit euch zu teilen und euch kurz zu erklären, wie ihr im Karteneditor von Die Siedler 2 – History Edition selbst eine Karte erstellen könnt.

Beginnen wir mit einigen allgemeinen Tipps für Die Siedler 2:

1. Produktion:

Egal, was ihr produzieren möchtet, ihr benötigt die entsprechenden Gebäude dafür. Um ein Gebäude zu bauen, braucht ihr einen Standort. Am schnellsten könnt ihr herausfinden, ob ihr einen geeigneten Standort habt, wenn ihr mit der Leertaste das Bauhilfemenü aufruft. Ist dieses aktiv, seht ihr auf einen Blick, welches Gebäude an welcher Stelle gebaut werden kann. Klickt einfach auf das Symbol und entscheidet dann im „Aktivitäten“-Fenster, welches Gebäude ihr errichten möchtet.

Tipp: Denkt daran, dass jede Produktionsstätte qualifiziertes Personal mit dem entsprechenden Werkzeug für den Beruf benötigt. Achtet darauf, dass die Produktion der Werkzeuge mit dem Bedarf übereinstimmt.

2. Setzt möglichst viele Fahnen:

Die Fahnen kennzeichnen die Knoten eures Straßennetzwerks. Güter werden von Trägern, die sich zwischen zwei Fahnen hin- und herbewegen, befördert. Je kürzer diese Strecke ist, desto schneller kehren die Träger wieder an ihren Ursprungsort zurück, um die nächsten Güter aufzunehmen.

Tipp: Staus können auf zwei Arten aufgelöst werden, ohne einen Umweg bauen zu müssen. Versucht, eine bestehende Straßenstrecke wenn möglich mit weiteren Fahnen zu versehen. Auf diese Weise kann die Transportkapazität dieser Straße um ein Vielfaches erhöht werden. Züchtet Esel. Esel begeben sich automatisch zu den stark belasteten Transportwegen, um die dortige Kapazität zu erhöhen.

3. Wie bereite ich mich am besten auf einen Angriff vor?

Zuerst müsst ihr erkunden. Je tiefer ihr ins gegnerische Gebiet blicken könnt, desto präzisere Gegenmaßnahmen könnt ihr planen. Der Aussichtsturm eignet sich am besten als Erkundungswerkzeug. Mit ihm könnt ihr die Standorte der gegnerischen Militärgebäude sehen. Und genau diese Militärgebäude werdet ihr jetzt auch benötigen.

Tipp: Denkt gut darüber nach, wo ihr jedes einzelne Gebäude platziert. Solange keine gegnerischen Nationen in Sichtweite sind, sollte man es sich genau überlegen, ob man die enorme Menge Rohstoffe für eine Festung investieren will. Und gleichzeitig wäre es völlig sinnlos, eine einzelne kleine Kaserne an einer extrem verstärkten Grenze zu einem Gegner zu errichten. In diesem Fall solltet ihr sofort eine Festung und ein Katapult bauen.

Genug Tipps. Öffnen wir den Karteneditor. Ihr könnt den Karteneditor ganz einfach in Uplay öffnen – dazu müsst ihr nur eure bevorzugte Sprache wählen und los geht’s.

Map / World Editor

Mit dem Welterschaffungswerkzeug könnt ihr eure erste rudimentäre Karte mit einem Klick erstellen.

Ihr könnt die Breite und Höhe der Karte, die Landschaft (Grünland, Ödland und Winterwelt) und die Grundfläche auswählen. Nachdem ihr auf „Welt erschaffen“ geklickt habt, wird eine neue, aber leere Karte mit euren gewählten Einstellungen erstellt.

Vor den nächsten Schritten macht ihr euch am besten mit den Möglichkeiten im Editor vertraut:

  • Höhenanpassung: Verändert die Höhe des Terrains.
  • Terrainfelder: Fügt eurer Karte unterschiedliche Gebiete hinzu (z. B. Wasser, Lava, Berge, Schnee). Ihr werdet Berge für Rohstoffe wie Gold, Kohle, Eisen usw. benötigen. Die Symbole in der rechten oberen Ecke verraten euch, ob ihr darauf Gebäude bauen könnt, ob sich das jeweilige Terrain dann für Minen eignet, tödlich ist (z. B. Lava) oder ob ihr nur Fahnen platzieren könnt (z. B. Wüste).
  • Bäume: Wählt aus verschiedenen Bäume aus.
  • Rohmaterialien: Platziert Rohstoffe in euren Bergen.
  • Landschaftsobjekte: Fügt Granit (wichtig für Stein) und andere Dekorationen hinzu.
  • Tiere: Platziert verschiedene Tiere (wichtig für Jäger).
  • Spieler: Wählt die Anzahl der Spieler aus, die ihr auf der Karte haben möchtet, und deren Startpositionen.
  • Kleine, mittlere, große Gebäude: Überprüft, welche Gebäude an bestimmten Stellen gebaut werden können.
  • Welt: Lasst euch eine Übersicht über eure Karte anzeigen.
  • Neue Welt erschaffen
  • Optionen
    • Weltname: Gebt eurer Welt einen schönen Namen.
    • Erschaffer: Name des Erstellers dieser Welt.
    • Welt einladen & Welt speichern
    • Welt prüfen: Überprüft, ob noch etwas fehlt und ob alle Spieler eine Startposition haben.
    • Bild speichern: Gewährt anderen Spielern einen Einblick in eure Karte.
    • Editor verlassen

Steuerung:

  • Umschalttaste: Wenn ihr die Umschalttaste drückt, könnt ihr die Menge eurer bereits platzierten Rohstoffe oder die Höhe des Terrains verringern.
  • Steuerungstaste: Mit der Steuerungstaste entfernt ihr Bäume, Landschaftsobjekte und Tiere.
  • Leertaste: Durch Drücken der Leertaste aktiviert/deaktiviert ihr das Gebäudemenü.
  • 1 – 4/Plus, Minus: Verändert die Größe eures Mauszeigers.

Ab jetzt obliegt das Aussehen eurer Karte ganz euch. Wenn ihr auch die Ubi-Thorlof Troll Map ausprobieren wollt, dass ist die Karte die wir im Stream gespielt haben, könnt ihr sie einfach mit einem Klick auf das Bild unterhalb herunterladen herunterladen und ausprobieren. Ihr müsst dafür noch warten bis die History Collection veröffentlicht wurde.

(Click on the image to download the map)

Habt ihr ebenfalls Tipps für neue Kartenersteller auf Lager? Worauf sollte man sich beim Erstellen einer neuen Karte konzentrieren? Gibt es noch etwas anderes, auf das geachtet werden muss? Habt ihr jemals eine Karte erstellt oder habt ihr das vor? Teilt es uns in den Kommentaren unten mit.

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